Ungerechtigkeit bei Schoko-Ticket beseitigt

Ungerechtigkeit bei Schoko-Ticket beseitigt

Die Neusser Jusos freuen sich über die Rücknahme der Abschaffung des Schokotickets für Schüler des zweiten Bildungswegs, die sie selber sehr vehement gefordert hatten. „Der Beschluss stärkt Schülerinnen und Schüler den Rücken, die mit großem persönlichen Einsatz auf einen Bildungsabschluss hinarbeiten“, erklärt Jascha Huschauer (19), stellvertretender Vorsitzender der Jusos.

Rund 4.500 Schülerinnen und Schüler im zweiten Bildungsweg durften ab August nicht mehr das kostengünstige „Schokoticket“ beziehen. Das hatte die schwarz-grüne Koalition im Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) beschlossen. Die Jusos hatten diesen Beschluss scharf kritisiert und ihren SPD-Landtagsabgeordneten Fritz Behrens mit dem Thema beauftragt.

Der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen hat nun in seiner 6. Sitzung gegen die Stimmen von FDP und CDU einen Entschließungsantrag der SPD beschlossen, baldmöglichst Maßnahmen zu ergreifen, die die Ungerechtigkeiten bei den Schülerfahrkostenregelungen beseitigen. Der Beschluss umfasst zusätzlich die Abschaffung einer Benachteiligung von Zehntklässlern am Gymnasium und soll im Haushalt des Jahres 2011 umgesetzt werden.

„Wir sind bei der Landtagswahl angetreten, das Bildungsengagement junger Menschen zu stärken und Hürden abzubauen. Versprochen – gehalten“, kommentiert Huschauer. Die Benachteiligung von Schülern des zweiten Bildungswegs betrifft rund 4.500 Schülerinnen und Schüler, die in den Kollegs, Volkshochschulen und Abendschulen im Rheinland und im Ruhrgebiet Bildungsabschlüsse nachholen wollen.

Die Jusos verfolgen das Thema weiterhin und werden darauf drängen den Landtagsbeschluss schnellstmöglich umzusetzen.

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