CDU und Grüne sind Totengräber der Kiesgrube

CDU und Grüne haben wieder einmal gezeigt, wie unwichtig ihnen die Jugendkultur in Neuss ist. Die sogenannte Koalition hat im Umweltausschuss gegen eine Erhaltung der Eventlocation „Kiesgrube“ in Neuss gestimmt. Diese Open-Air-Location ist über Deutschland hinaus bekannt und bei Jugendlichen beliebt. Mit über 140.000 Likes bei Facebook ist die Kiesgrube absoluter Neuss-Spitzenreiter.

„CDU und Grüne setzen damit ihre jugendfeindliche Politik fort“, sagen unsere Vorstandmitglieder Ronald Voigt und Joel Franosch. „Die gönnen es den Jugendlichen nicht, in Neuss ausgelassen zu feiern.“ Wer sich den Altersschnitt von CDU und Grünen im Stadtrat anschaut, „kann ahnen, dass dort wohl eher Musikantenstadl statt Party-Musik gehört wird“, vermuten sie.
Schon im Juni war bekannt geworden, dass der Kiesgrube die Schließung droht. Zeitgleich war – aufgrund eines tragischen Unfalls – auch das verbotene, weil unbeaufsichtigte Schwimmen am nahe gelegenen Baggersee zum Thema geworden. Die SPD hatte daraufhin im Stadtrat ein Konzept zur Entwicklung des Geländes am Blankenwasser beantragt.

Die Verwaltung hat dazu nun Möglichkeiten aufgezeigt, die auch notwendige Umweltschutz-Aspekte berücksichtigen. Möglich wäre nach Einschätzung der Verwaltung eine Kombination aus naturnaher Nutzung und Freizeitnutzung. Hierzu müsste der See mitsamt Uferböschungen sinnvoll in verschiedene Nutzungsbereiche unterteilt werden. Diesen Vorschlag haben CDU und Grüne im Umweltausschuss abgelehnt.

„Damit bleiben beide Parteien ein Konzept gegen das verbotene Wildschwimmen schuldig“, sagt unser stellvertretender Juso-Vorsitzender Ronald Voigt, „und sie machen sich zum Totengräber der Kiesgrube “.

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